Fahrräder brauchen Licht. Um das zu verstehen, braucht es keine Paragraphen, denn sobald die Sonne versinkt, musst du einfach sehen können, wo du hinfährst. Dazu kommt: Alle anderen Menschen, die am Straßenverkehr teilnehmen, verlassen sich darauf, dass du beleuchtet bist. Aber aus welchen Einzelteilen besteht eine Lichtanlage, die nicht nur den Vorschriften genügt, sondern dir auch maximale Sicherheit bietet? Ist eine Lampe mit 80 Lumen heller als eine mit 50 Lux? Darf ich meine Helmlampe auf der Straße benutzen? Und was bringen moderne Funktionen wie Bremslicht, Fernlicht oder Fahrradblinker? Hier bringen wir Licht ins Dunkel.
Inhalt
- Welches Licht muss ans Rad?
- Kaufberatung: Akkus vs. Nabendynamo
- Licht am E-Bike – ein Akku für Motor und Beleuchtung
- Wie hell sind die Maßeinheiten Lumen, Candela und Lux?
- Was macht gute Fahrradbeleuchtung aus?
- Welche Fahrradbeleuchtung passt zu welchem Einsatz?
- Einstellung des Fahrradlichts
- Die richtige Pflege
- Top-Marken für Fahrradbeleuchtung
- Kein Weihnachtsbaum – aber trotzdem sicher
- FAQ
Welches Licht muss ans Rad?
In diesem Absatz konzentrieren wir uns zunächst darauf, was vom Gesetz her vorgeschrieben ist. Für viele Einsatzzwecke haben wir aber noch ein paar darüber hinausgehende Empfehlungen parat, die wir weiter unten vorstellen.
Aktive Beleuchtung
Ein Licht vorne, ein Licht hinten und fertig – ganz so einfach ist es nicht. Die deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) schreibt für Fahrräder im öffentlichen Straßenverkehr bestimmte und bauartgenehmigte lichttechnische Einrichtungen vor. Dazu gehören ein oder zwei nach vorne wirkende Frontscheinwerfer für weißes Abblendlicht sowie mindestens ein rotes Rücklicht. Als Stromquelle sind Dynamo, Batterie, wiederaufladbarer Akku oder eine Kombination daraus zulässig.
Abnehmbare Scheinwerfer und Rückleuchten müssen nicht ständig am Fahrrad montiert sein. Sobald Dämmerung oder Dunkelheit einsetzt oder die Sichtverhältnisse es aus anderen Gründen erfordern, müssen sie jedoch angebracht und eingeschaltet werden. Die Beleuchtung muss während der Fahrt sicher befestigt sein und darf sich nicht unbeabsichtigt verstellen oder verdeckt werden. Der Frontscheinwerfer muss außerdem so eingestellt sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.
Achte beim Kauf darauf, dass die Beleuchtung für den deutschen Straßenverkehr zugelassen ist. Die für Fahrräder vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen müssen einer amtlich genehmigten Bauart entsprechen.
Offizielle Quelle: § 67 StVZO – Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern sowie § 22a StVZO – Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile.
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Passive Beleuchtung
Neben der aktiven Beleuchtung muss auch eine passive Beleuchtung an dein Rad, die das Licht anderer Lichtquellen wie Autoscheinwerfern zurückstrahlt.
Vorne ist mindestens ein weißer Rückstrahler vorgeschrieben, hinten ein roter, nicht dreieckiger Rückstrahler der Kategorie Z. Beide dürfen in den jeweiligen Lampen integriert sein. Dazu kommen nach vorne und hinten wirkende gelbe Rückstrahler an den Pedalen.
Auch die Seiten des Fahrrads müssen reflektierend gekennzeichnet sein. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Du kannst ringförmig zusammenhängende weiße Reflexstreifen an Reifen oder Felgen verwenden, vollständig reflektierende Speichen beziehungsweise Reflexhülsen an jeder Speiche oder mindestens zwei gelbe, um 180 Grad versetzt montierte Speichenreflektoren pro Rad. Du musst also nicht zwingend die klassischen orangefarbenen Speichenreflektoren verwenden, wenn eine der anderen zugelassenen Varianten vorhanden ist.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 4 und 5 StVZO.
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Was gehört nicht ans Rad?
Blinkende Frontscheinwerfer und blinkende Rücklichter sind im deutschen Straßenverkehr nicht zulässig. Das bedeutet allerdings nicht, dass grundsätzlich kein Licht am Fahrrad blinken darf: Zugelassene Fahrtrichtungsanzeiger – also Fahrradblinker – sind inzwischen ausdrücklich erlaubt. Sie müssen den entsprechenden Bauart- und Anbauvorschriften entsprechen.
Auch eine Helmlampe ersetzt im öffentlichen Straßenverkehr nicht die vorgeschriebene Beleuchtung am Fahrrad. Besonders leistungsstarke Offroad- oder Helmlampen können auf dem Trail hilfreich sein, dürfen andere Verkehrsteilnehmer auf öffentlichen Wegen aber nicht blenden.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 3 bis 5 StVZO.
Tagfahrlicht, Fernlicht, Bremslicht und Blinker
Moderne Fahrradbeleuchtung kann inzwischen deutlich mehr als einfach nur leuchten. Die StVZO erlaubt bei entsprechend zugelassenen Systemen zusätzliche Lichtfunktionen, die teilweise vom Auto oder Motorrad bekannt sind.
Frontscheinwerfer dürfen beispielsweise über eine Tagfahrlicht- und Fernlichtfunktion verfügen. Am Heck ist zusätzlich zur normalen Schlussleuchte auch eine Bremslichtfunktion zulässig. Viele moderne Rücklichter erkennen eine Verzögerung per Sensor und leuchten beim Bremsen deutlich heller.
Auch nach vorne und hinten wirkende Fahrtrichtungsanzeiger sind mittlerweile an Fahrrädern zulässig. Entscheidend ist auch hier, dass es sich um entsprechend genehmigte Systeme handelt und sie korrekt angebaut werden.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 3 bis 5 StVZO.
Kaufberatung: Akkus vs. Nabendynamo
Eine Grundsatzentscheidung, die oft schon beim Fahrradkauf getroffen wird, ist die Stromversorgung der Lampen. Natürlich ist es möglich, ein Fahrrad im Nachhinein mit einem Dynamo auszustatten und zu verkabeln. Deutlich günstiger und einfacher ist die Nachrüstung aber meist mit akkubetriebenen Lampen.
Dynamo

Der moderne Nabendynamo ist praktisch wartungsfrei, leise und funktioniert wetterunabhängig, was man von den althergebrachten Seitenläuferdynamos nicht unbedingt behaupten konnte. Der große Vorteil einer Fahrradbeleuchtung mit Dynamo: Sie ist fest am Rad verbaut und liefert immer Strom, solange du dich bewegst. So bist du flexibel, ohne immer daran denken zu müssen, Licht einzupacken oder Akkus zu laden.
Moderne dynamogespeiste Lampen bieten häufig auch ein Standlicht, sodass dein Licht weiterleuchtet, wenn du beispielsweise an einer Kreuzung oder beim Linksabbiegen stehen bleibst.
Für viele Alltags-, Trekking- und Reiseräder ist ein Nabendynamo deshalb eine besonders komfortable Lösung. Wenn dein Rad dagegen möglichst leicht bleiben soll oder du Beleuchtung nur gelegentlich benötigst, kann eine Akkulösung praktischer sein.
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Akkulampen

Der große Vorteil des Dynamos ist gleichzeitig auch sein Nachteil: Er ist fest im Rad verbaut. Falls dein Rad nicht ab Werk mit einem Dynamo kommt, ist eine Umrüstung verhältnismäßig aufwendig und kostspielig. Akkulampen lassen sich dagegen meist in wenigen Minuten und ohne Werkzeug montieren. Dadurch kannst du sie je nach Bedarf schnell an- und abbauen und beispielsweise zwischen mehreren Fahrrädern wechseln.
Akkubeleuchtung eignet sich besonders, wenn du flexibel bleiben möchtest, sportlich Rad fährst oder dein Licht nur dann am Fahrrad haben möchtest, wenn du es tatsächlich benötigst.
Beim Kauf lohnt sich heute zusätzlich ein Blick auf den Ladeanschluss. USB-C ist besonders praktisch, weil Smartphone, Fahrradcomputer, Powerbank und Fahrradlicht dann häufig mit demselben Kabel geladen werden können.
Vergleiche außerdem nicht nur die maximale Akkulaufzeit, sondern die Laufzeit in den einzelnen Helligkeitsstufen. Eine Leuchte kann beispielsweise sehr lange im Sparmodus funktionieren, in ihrer höchsten Stufe aber deutlich früher leer sein. Eine gut erkennbare Restkapazitätsanzeige ist deshalb gerade für längere Touren hilfreich.
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Licht am E-Bike – ein Akku für Motor und Beleuchtung
An normalen Fahrrädern hast du für die Beleuchtung die Wahl zwischen Dynamolicht oder mit Batterie beziehungsweise Akku betriebenen Leuchten. An E-Bikes kannst du diese Optionen natürlich ebenfalls nutzen. Besonders praktisch ist jedoch eine fest angeschlossene Beleuchtung, die direkt über den großen E-Bike-Akku mit Strom versorgt wird. Du musst dich dann nicht separat um den Ladezustand deiner Lampen kümmern.
Bei Pedelecs darf die Beleuchtungsanlage an den Antriebsakku gekoppelt sein. Nach einer entladungsbedingten Abschaltung der Motorunterstützung muss die Beleuchtung grundsätzlich noch mindestens zwei Stunden mit Strom versorgt werden können. Alternativ darf der Antriebsmotor übergangsweise als Lichtmaschine genutzt werden.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 7 StVZO.

Gesetzliche Rahmenbedingungen für E-Bike-Beleuchtung
Pedelecs, deren Motor bis 25 km/h unterstützt, gelten hinsichtlich der Beleuchtung grundsätzlich als Fahrräder. Damit gelten auch für sie die entsprechenden Vorschriften aus § 67 StVZO. Durch die deutlich leistungsfähigere Stromquelle ergeben sich allerdings zusätzliche technische Möglichkeiten. Hochwertige E-Bike-Scheinwerfer können beispielsweise ein breites und weitreichendes Lichtfeld erzeugen und Funktionen wie Fernlicht, Abblendlicht oder Tagfahrlicht bieten. Je nach Modell gibt es außerdem Bremslicht oder andere Automatikfunktionen.
Offizielle Quelle: § 67 StVZO.
Auswahl von passendem Licht für dein E-Bike
Bei fest angeschlossener E-Bike-Beleuchtung müssen Leuchte und Antriebssystem technisch zueinander passen. Entscheidend sind unter anderem Ausgangsspannung, Stromart, Leistungsaufnahme, Kabel und Stecker. Eine vorhandene Dynamoleuchte lässt sich deshalb nicht automatisch an den Lichtausgang eines E-Bikes anschließen.
Viele Leuchten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen oder für verschiedene Spannungsbereiche. Prüfe deshalb vor dem Kauf immer die Angaben des Leuchten- und Antriebsherstellers beziehungsweise die Spezifikationen deines Fahrrads.
Montage von E-Bike-Licht
Wenn du E-Bike-Licht nachrüsten möchtest, schwankt der Aufwand zwischen wenigen Minuten und einem deutlich längeren Eingriff, der besser von einer Fachwerkstatt durchgeführt wird.
Im Idealfall sind in deinem Rad bereits Lichtkabel im Rahmen verlegt. Dann müssen Leuchten und Anschluss nur noch passend zum jeweiligen System montiert werden.
Sollten die Kabel nicht vorinstalliert sein oder muss für den Anschluss der Motorbereich geöffnet werden, empfiehlt sich ein Termin in der Fachwerkstatt. Je nach Antriebssystem kann außerdem eine Aktivierung oder Konfiguration des Lichtausgangs erforderlich sein.
Halterungen, Kabel und weiteres Zubehör für Fahrradbeleuchtung können je nach System ebenfalls für die Nachrüstung benötigt werden.
Wie hell sind die Maßeinheiten Lumen, Candela und Lux?
Die regelmäßige Verwendung von direkt drei unterschiedlichen Maßeinheiten – Lumen, Candela und Lux – zur Angabe der Lichtleistung von Fahrradleuchten trägt nicht unbedingt dazu bei, eine Kaufentscheidung zu vereinfachen.
Lumen
Die Einheit Lumen gibt an, wie viel sichtbares Licht eine Leuchte insgesamt abgibt. Sie ist ein guter Ausgangspunkt für einen Vergleich. Für dein Auge zählt allerdings nicht nur, wie viel Licht die Lampe insgesamt erzeugt, sondern vor allem, wo dieses Licht landet. Alle Lumen der Welt bringen dir herzlich wenig, wenn ein großer Teil davon Bereiche ausleuchtet, die für deine Fahrt gar nicht relevant sind.
Candela
Candela beschreibt die Lichtstärke in eine bestimmte Richtung. Im Unterschied zu Lumen spielt also eine Rolle, wie stark das Licht gebündelt wird. Ein sehr stark fokussierter Lichtstrahl kann dadurch einen hohen Candela-Wert erreichen, ohne eine breite Fahrbahn besonders gut auszuleuchten.
Lux
Lux beschreibt die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche – also vereinfacht gesagt, wie viel Licht tatsächlich an einer bestimmten Stelle ankommt. Deshalb wird Lux häufig für StVZO-Scheinwerfer angegeben.
Wichtig ist allerdings: Die StVZO schreibt dir als Fahrradfahrer keinen einfachen Lux-Mindestwert vor, nach dem du deine Lampe auswählen musst. Für zugelassene Fahrradscheinwerfer gelten technische Anforderungen an Bauart und Lichtverteilung. Entscheidend ist deshalb, dass die Leuchte für den Straßenverkehr bauartgenehmigt ist und korrekt eingestellt wird.
Offizielle Quelle: § 67 StVZO und § 22a StVZO.
Es dürfte klar sein: Nur anhand einer einzelnen technischen Zahl einen Vergleich verschiedener Leuchten vornehmen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt. Du würdest einen HiFi-Plattenspieler ja auch nicht nur danach beurteilen, wie laut er Musik abspielen kann, oder? Die für dich ideale Lampe findest du nur, wenn du zusätzlich zur Leuchtkraft auch das Lichtbild, die Reichweite, die Breite der Ausleuchtung und deinen Einsatzzweck in die Entscheidung einbeziehst.
Was macht gute Fahrradbeleuchtung aus?
Das Lichtbild
Ein hoher Lux- oder Lumenwert sieht auf der Verpackung beeindruckend aus, sagt aber noch nicht, wie angenehm und sicher du mit der Lampe fahren kannst. Ein guter Fahrradscheinwerfer verteilt sein Licht möglichst gleichmäßig auf dem relevanten Bereich der Fahrbahn.
Für schnelle Fahrten auf unbeleuchteten Wegen ist eine gute Reichweite wichtig. Im Stadtverkehr wiederum kann eine breite Nahfeldausleuchtung angenehmer sein. Besonders hilfreich ist es, wenn auch der Fahrbahnrand gut erkennbar bleibt, ohne dass unnötig Licht nach oben abgestrahlt wird.
Akkulaufzeit
Deine Lampe sollte länger durchhalten als die längste Tour, für die du regelmäßig Licht benötigst. Plane dabei etwas Reserve ein. Temperatur, Alter des Akkus und die gewählte Leistungsstufe können die tatsächliche Laufzeit beeinflussen.
Gerade im Winter kann die verfügbare Akkukapazität bei niedrigen Temperaturen vorübergehend sinken. Eine gut sichtbare Ladezustands- oder Restlaufzeitanzeige hilft, Überraschungen zu vermeiden.
Helligkeitsstufen und Automatik
Mehr Leistung ist nicht immer besser. Auf einer beleuchteten Innenstadtstraße brauchst du deutlich weniger Licht als auf einem unbeleuchteten Radweg. Mehrere Helligkeitsstufen helfen deshalb nicht nur bei der Anpassung an die Umgebung, sondern verlängern auch die Akkulaufzeit.
Einige moderne Leuchten übernehmen diese Anpassung teilweise automatisch. Lichtsensoren können beispielsweise zwischen Tag- und Nachtbetrieb wechseln oder die Helligkeit an das Umgebungslicht anpassen. Weitere praktische Funktionen sind automatisches Bremslicht, Standlicht oder ein separat zuschaltbares Fernlicht.
Montage und Bedienung
Eine gute Akkuleuchte sollte sich sicher befestigen lassen und sich während der Fahrt nicht verstellen. Gleichzeitig ist eine unkomplizierte Demontage praktisch, wenn du das Fahrrad draußen abstellst oder die Lampe an mehreren Rädern verwendest.
Achte außerdem darauf, dass sich Schalter und gegebenenfalls Fernlichttaster auch mit Handschuhen zuverlässig bedienen lassen.
Welche Fahrradbeleuchtung passt zu welchem Einsatz?
Was das Gesetz vorschreibt, muss für jeden Einsatzzweck noch lange nicht optimal sein. Zusätzlich zu den ohnehin vorgeschriebenen Elementen kannst du auch mit reflektierenden Details an Kleidung oder Gepäck deine Sichtbarkeit erhöhen. Besonders an bewegten Körperteilen wie Füßen oder Beinen fallen Reflektorbänder im Scheinwerferlicht gut auf.

Alltag in der Stadt
Du wohnst in einer Großstadt, in der du viele Wege bequem mit dem Rad erledigst. Schlechtes Wetter hält dich nicht vom Radfahren ab, deswegen hast du dich bewusst für ein Rad mit einer Dynamoanlage oder einer fest integrierten E-Bike-Beleuchtung entschieden. Maximale Reichweite ist für dich zweitrangig. Auf beleuchteten Straßen geht es vor allem darum, zuverlässig gesehen zu werden und den Bereich unmittelbar vor dem Fahrrad gut auszuleuchten.
Praktische Funktionen sind Standlicht, seitliche Sichtbarkeit und gegebenenfalls ein Tagfahr- oder Bremslicht. Die Reflektoren an deinem Rad kannst du zusätzlich durch reflektierende Elemente an Kleidung, Rucksack oder Beinen ergänzen.
Pendeln auf unbeleuchteten Wegen
Zwischen deinem Bett und deinem Arbeitsplatz liegen vielleicht 20 Kilometer, ein großer Teil davon über unbeleuchtete Radwege und Nebenstraßen. Hier benötigst du eine leistungsfähigere Frontleuchte als im reinen Stadtverkehr.
Wichtig sind eine gute Reichweite, ein gleichmäßiges Lichtbild und ausreichend Akkukapazität. Bei regelmäßigen langen Fahrten kann auch eine fest installierte Dynamo- oder E-Bike-Beleuchtung sinnvoll sein. Nutzt du eine Akkuleuchte, solltest du die Laufzeit in der tatsächlich verwendeten Helligkeitsstufe kennen und genügend Reserve einplanen.

Touren im Gelände
Touren im Wald sind das ganze Jahr über deine Flucht aus dem Alltag. Wenn es dunkel wird, brauchst du auf kurvigen Trails vor allem ein breites und weitreichendes Lichtfeld, damit du Hindernisse frühzeitig erkennst.
Am Lenker kann eine starke Frontleuchte für die Grundausleuchtung sorgen. Abseits des öffentlichen Straßenverkehrs ergänzen viele Mountainbiker sie durch eine Helmlampe, weil diese immer dorthin leuchtet, wohin du gerade schaust. Sobald du wieder auf öffentlichen Straßen unterwegs bist, benötigst du jedoch weiterhin die vorgeschriebene, zugelassene Beleuchtung am Fahrrad und musst darauf achten, andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden.
Rennrad und Gravelbike
Bei sportlichen Rädern spielen Gewicht, kompakte Abmessungen und eine sichere Befestigung eine besonders große Rolle. Eine leichte Akkuleuchte lässt sich schnell montieren und bei Tagestouren einfach zu Hause lassen.
Wer dagegen lange Brevets, Bikepacking-Touren oder Ultradistanzen fährt und regelmäßig viele Stunden im Dunkeln unterwegs ist, kann auch mit einem Nabendynamo sehr gut beraten sein. Hier zählt vor allem die zuverlässige Stromversorgung über lange Zeit.
Einstellung des Fahrradlichts
Bei der Einstellung des Fahrradlichts kannst du vor allem bei der vertikalen Ausrichtung des Frontscheinwerfers einiges falsch machen. Ist er zu hoch eingestellt, blendest du den Gegenverkehr. Ist er zu niedrig, hast du einen sehr hellen Lichtpunkt direkt vor deinem Vorderrad, während der weitere Streckenverlauf dunkel bleibt.
Stelle dein Fahrrad auf eine ebene Fläche und richte den Scheinwerfer so aus, dass das relevante Lichtfeld deutlich vor dem Fahrrad auf die Fahrbahn fällt. Die obere Hell-Dunkel-Grenze darf entgegenkommende Personen nicht blenden. Kontrolliere die Einstellung regelmäßig – insbesondere bei abnehmbaren Akkuleuchten, die sich beim An- und Abbauen leichter verstellen können.
Die Einstellung des Rücklichts ist weniger aufwendig. Es darf nicht von Satteltaschen, Gepäck, Kleidung oder anderen Gegenständen verdeckt werden.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 2 und 3 StVZO.
Die richtige Pflege
Wenn du das richtige Set an Lichtern für dein Rad gefunden hast, möchtest du es natürlich möglichst lange nutzen. LEDs sind langlebig und robust, trotzdem gibt es ein paar Punkte zu berücksichtigen, um die Lebensdauer deiner Beleuchtung zu erhöhen.
Dynamoanlage
Nabendynamos sind sehr robust, weil sie nach außen weitgehend abgedichtete Einheiten sind. Schwachstellen einer Lichtanlage sind häufig eher Kontakte, Stecker und Kabel. Wenn das Licht nicht mehr funktioniert, lohnt sich deshalb zunächst eine Kontrolle der Verkabelung und Steckverbindungen.
Überprüfe die Kabel regelmäßig auf Beschädigungen und halte Kontakte sauber und trocken. Auch ein möglichst trockener Abstellplatz hilft, Korrosion an der elektrischen Anlage zu vermeiden.
Akku-Fahrradlampen
Akkuleuchten haben keine dauerhaft am Fahrrad verlegten Kabel und sind dadurch vergleichsweise unkompliziert. Nach einer Fahrt durch starken Regen kannst du sie mit einem trockenen Tuch abwischen und Ladebuchsen beziehungsweise Abdeckungen auf Feuchtigkeit kontrollieren.
Auch der Akku freut sich über etwas Pflege. Vermeide es, eine komplett entladene Lampe über Monate zu lagern. Wenn du deine Beleuchtung längere Zeit nicht benötigst, kontrolliere gelegentlich den Ladezustand. Extreme Hitze oder dauerhafte Lagerung bei sehr niedrigen Temperaturen solltest du ebenfalls vermeiden.
Top-Marken für Fahrradbeleuchtung
Wenn du vor der Entscheidung stehst, neue Fahrradbeleuchtung zu kaufen, dann bist du gut damit beraten, auf Qualität zu setzen. Diese Marken liefern seit langer Zeit hervorragende Lichter in allen Preissegmenten und haben mit Sicherheit die für dich passende Leuchte im Sortiment.

Als Teil der renommierten deutschen Fahrradherstellers CUBE entwickelt ACID seit Jahren hochwertige Fahrradbeleuchtung für sicheres Radfahren bei allen Lichtverhältnissen. Die ACID Fahrradbeleuchtung zeichnet sich durch durchdachte Lichtkonzepte aus, die für jede Situation die richtige Menge an Fahrradlicht bieten - egal ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder bei der abendlichen Ausfahrt. Die StVZO-konformen Leuchten mit cleveren Befestigungssystemen sowie zuverlässiger Akkutechnik sorgen für perfektes Sehen und Gesehen-werden.
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Der deutsche Spezialist aus dem Sauerland baut seit 1925 Lichter und Reflektoren. Egal ob für Dynamo, Akku oder E-Bike - im breiten Sortiment findest du auf jeden Fall eine passende Lampe. Absolut einzigartig ist die fantastische Verfügbarkeit von Ersatzteilen in Kombination mit dem hervorragenden Kundenservice. Wenn dir mal eine Lampe runterfällt und ein Teil bricht, ist die Chance groß, dass du es im firmeneigenen Ersatzteilshop nachkaufen kannst.
Fahrradbeleuchtung von Busch & Müller

Die australische Marke Knog steht für innovative Fahrradbeleuchtung mit besonderem Fokus auf Design und Benutzerfreundlichkeit. Die kompakten Lampen überzeugen durch ihre auffällige Formensprache und sind oft komplett ohne zusätzliche Halterungen direkt am Lenker oder an der Sattelstütze montierbar. Viele Modelle verfügen über integrierte USB-Stecker, wodurch das Aufladen besonders unkompliziert wird. Knog Fahrradbeleuchtung ist vor allem im urbanen Einsatz beliebt und bietet eine praktische Kombination aus Sichtbarkeit, Flexibilität und modernem Look.
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Lezyne reimt sich nicht nur zufällig auf Design - die Lampen der Marke bestehen in der Regel aus einem stabilen Aluminiumgehäuse mit unverkennbarer Formensprache. Anders als viele andere Firmen beschränkt sich Lezyne auf Akkubeleuchtung für das Fahrrad, deren Akkus fest verbaut sind und die via USB aufgeladen werden. Jedes Modell wird mit einem breiten Gummiband am Rad befestigt, was vor allem an Rennrädern mit Aerolenkern und nicht-runden Sattelstützen sehr praktisch ist.

MonkeyLink bringt frischen Wind in die Welt der Fahrradbeleuchtung mit einem innovativen, magnetischen Befestigungssystem. So lassen sich Lampen für Vorder- und Rückseite blitzschnell an- und abkoppeln, was besonders für E-Bikes praktisch ist. Die Beleuchtung ist nicht nur schnell montiert, sondern auch smart – bei vielen Modellen erfolgt die Stromversorgung direkt über den Akku des E-Bikes. Mit MonkeyLink gehört umständliches Gefummel der Vergangenheit an, und du bist immer sicher unterwegs.
Fahrradbeleuchtung von MonkeyLink

Als Eigenmarke des renommierten deutschen Fahrradherstellers CUBE steht RFR für zuverlässige und praxiserprobte Fahrradkomponenten. RFR Fahrradbeleuchtung sorgt mit moderner LED-Technologie und alltagstauglichen Lösungen für optimale Sicht und Sichtbarkeit auf dem Fahrrad. Mit StVZO-zugelassenen Scheinwerfern und Rückleuchten bietet RFR die perfekte Ausleuchtung für sichere Fahrten zu jeder Tages- oder Nachtzeit.

Akkulicht von günstig bis futuristisch findest du im Sortiment von Sigma. Die kleineren Varianten sind gute Optionen für den gelegentlichen Stadtverkehr, während die größeren Modelle über genügend Power für Fahrten auf unbeleuchteten Straßen verfügen. Und für Mountainbike-Touren im dunklen Wald gibt es mehrere Helmleuchten zur Auswahl, mit denen du sicher durch die engsten Kurven kommst.
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Der deutsche Hersteller Trelock bietet im Bereich Fahrradbeleuchtung alles an, was du dir wünschen kannst: Dynamo- und E-Bike-Leuchten sowie Lampen mit USB-Aufladung oder zum Betrieb mit Batterien. Einzigartig ist die minutengenaue Anzeige der Restleuchtdauer an vielen USB-Lampen.
Fahrradbeleuchtung von Trelock
Kein Weihnachtsbaum – aber trotzdem sicher

Selbst mit einer hochwertigen Lichtanlage an deinem Fahrrad musst du nicht die Nacht zum Tag machen. Entscheidend ist, dass du selbst genug siehst, von anderen zuverlässig gesehen wirst und niemanden blendest. Dabei zählt nicht nur maximale Leuchtkraft: Ein gutes Lichtbild, eine passende Stromversorgung und Funktionen, die zu deinem Einsatzbereich passen, sind mindestens genauso wichtig.
So bleibst du auch im Herbst und Winter unabhängig und kannst dein Fahrrad sicher nutzen, wenn die Tage kurz sind oder deine Tour erst nach Sonnenuntergang endet.
Fahrradbeleuchtung: Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was sind die Vorteile von LED-Leuchten für Fahrräder?
LEDs sind langlebig, effizient und ermöglichen sehr kompakte Scheinwerfer mit gezielter Lichtverteilung. Deshalb haben sie ältere Glüh- und Halogenlampen bei moderner Fahrradbeleuchtung praktisch vollständig verdrängt.
Wie lange sollte die Akkulaufzeit meiner Fahrradbeleuchtung sein?
Deine Lampen sollten immer etwas länger halten als deine längste geplante Tour, damit du auf unerwartete Verzögerungen vorbereitet bist und am Ende nicht im Dunkeln stehst. Achte dabei auf die angegebene Laufzeit in der Helligkeitsstufe, die du tatsächlich verwenden möchtest. Für längere Touren solltest du eine ausreichende Reserve einplanen.
Was ist wichtiger: Lux oder Lumen?
Beide Werte beschreiben unterschiedliche Eigenschaften. Lumen gibt die insgesamt abgegebene Lichtmenge an, Lux die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche. Für die Praxis ist keiner der beiden Werte allein entscheidend. Wichtig ist vor allem, wie breit, gleichmäßig und weit der Scheinwerfer die Fahrbahn ausleuchtet.
Wie viel Lux brauche ich für mein Fahrradlicht?
Das hängt stark vom Einsatz ab. Auf beleuchteten Straßen benötigst du weniger Licht als auf einem dunklen Radweg oder bei schneller Fahrt. Eine hohe Lux-Angabe allein garantiert außerdem noch kein gutes Lichtbild. Für den öffentlichen Straßenverkehr solltest du vor allem auf eine zugelassene Leuchte, sinnvolle Lichtverteilung und die richtige Einstellung achten.
Darf Fahrradlicht blinken?
Frontscheinwerfer und Rücklichter dürfen am Fahrrad im deutschen Straßenverkehr nicht blinken. Eine Ausnahme sind entsprechend zugelassene Fahrtrichtungsanzeiger, also Fahrradblinker.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 3 bis 5 StVZO.
Sind Blinker am Fahrrad erlaubt?
Ja. Nach vorne und hinten wirkende Fahrtrichtungsanzeiger sind inzwischen auch an Fahrrädern zulässig, sofern sie entsprechend genehmigt und vorschriftsmäßig angebaut sind.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 5 StVZO.
Ist Bremslicht am Fahrrad erlaubt?
Ja. Rückleuchten dürfen zusätzlich mit einer zugelassenen Bremslichtfunktion ausgestattet sein. Viele moderne Akkurücklichter erkennen eine Verzögerung automatisch über einen Sensor.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 4 StVZO.
Darf ein Fahrrad ein Fernlicht haben?
Ja. Fahrradscheinwerfer dürfen zusätzlich zum Abblendlicht über eine zugelassene Fernlicht- und Tagfahrlichtfunktion verfügen.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 3 StVZO.
Gibt es spezielle Beleuchtung für Mountainbikes?
Es gibt Fahrradbeleuchtung, die besonders auf die Anforderungen von Touren abseits beleuchteter Straßen ausgerichtet ist. Hier sind eine hohe Reichweite und eine breite, gleichmäßige Ausleuchtung wichtig. Beim Mountainbiken werden außerdem häufig Helmlampen eingesetzt, da sie dorthin leuchten, wohin du schaust. Im öffentlichen Straßenverkehr benötigst du trotzdem die vorgeschriebene zugelassene Beleuchtung am Fahrrad.
Darf ich eine Helmlampe beim Fahrradfahren verwenden?
Eine Helmlampe kann insbesondere beim Mountainbiken eine sinnvolle Zusatzbeleuchtung sein. Im öffentlichen Straßenverkehr ersetzt sie jedoch nicht den vorgeschriebenen Scheinwerfer am Fahrrad. Außerdem darfst du andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.
Gibt es spezielle Beleuchtung für Rennräder und Gravelbikes?
Sportliche Fahrräder werden häufig mit leichten, abnehmbaren Akkuleuchten ausgestattet. Besonders praktisch sind flexible Halterungen, die auch an Aero-Lenkern oder speziell geformten Sattelstützen funktionieren. Für Brevets, Bikepacking und Ultradistanzen können dagegen auch Nabendynamo-Systeme interessant sein, weil sie eine dauerhaft verfügbare Stromversorgung bieten.
Wie kann ich einen Nabendynamo einschalten?
Ein Nabendynamo erzeugt Strom, sobald sich das Rad dreht. Ein- und ausgeschaltet wird normalerweise die angeschlossene Beleuchtung. Viele moderne Scheinwerfer verfügen zusätzlich über Sensoren, die das Licht abhängig von den Umgebungsbedingungen automatisch steuern.
Gibt es spezielle Fahrradbeleuchtung für E-Bikes?
Ja. E-Bike-Leuchten können direkt über den großen Antriebsakku mit Strom versorgt werden. Dabei müssen Leuchte und Antriebssystem hinsichtlich Spannung, Leistungsaufnahme und Anschluss kompatibel sein. Die Nachrüstung kann je nach Fahrrad einfach oder aufwendig sein; im Zweifel empfiehlt sich die Montage in einer Fachwerkstatt.
Welche Vorteile bieten wiederaufladbare Fahrradlichter?
Akkuleuchten sind besonders flexibel. Du kannst sie schnell montieren, wieder abnehmen oder zwischen verschiedenen Fahrrädern wechseln. Außerdem benötigst du keine Einwegbatterien. Moderne Modelle werden häufig über USB beziehungsweise USB-C geladen.
Braucht ein Fahrradanhänger eine eigene Beleuchtung?
Für Fahrradanhänger gelten eigene Beleuchtungsvorschriften. Unter anderem sind hinten zwei rote Rückstrahler vorgeschrieben. Eine rote Schlussleuchte auf der linken Seite ist erforderlich, wenn mehr als die Hälfte der sichtbaren Leuchtfläche des Fahrrad-Rücklichts durch den Anhänger verdeckt wird oder der Anhänger breiter als 600 Millimeter ist. Für breitere Anhänger gelten weitere Anforderungen.
Offizielle Quelle: § 67a StVZO – Lichttechnische Einrichtungen an Fahrradanhängern.
Gelten für breite Lastenräder besondere Beleuchtungsvorschriften?
Ja. Fahrräder mit einer Breite von mehr als 1.000 Millimetern müssen unter anderem mindestens zwei weiße Scheinwerfer und zwei rote Schlussleuchten sowie paarweise angebrachte Rückstrahler aufweisen. Für Fahrräder mit mehr als 1.800 Millimetern Breite gelten weitergehende Vorgaben.
Offizielle Quelle: § 67 Abs. 2 StVZO.
Welche Strafen drohen, wenn mein Fahrrad keine vorschriftsmäßige Beleuchtung hat?
Wer ein Fahrrad oder einen Fahrradanhänger unter Verstoß gegen die Vorschriften über lichttechnische Einrichtungen im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb nimmt, muss nach dem aktuellen Bußgeldkatalog mit einem Regelsatz von 20 Euro rechnen. Je nach konkretem Verstoß und weiteren Folgen können zusätzliche Konsequenzen entstehen.
Offizielle Quelle: Anlage zur Bußgeldkatalog-Verordnung, Tatbestand 230.
Was bedeutet das Kürzel StVZO?
StVZO steht für „Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“. Sie regelt unter anderem die technischen Anforderungen an Fahrräder und deren Beleuchtung. Für Fahrradbeleuchtung ist insbesondere § 67 relevant.
Offizielle Quelle: § 67 StVZO.
Woher weiß ich, ob eine Fahrradbeleuchtung bauartgenehmigt ist?
Die vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen für Fahrräder müssen einer amtlich genehmigten Bauart entsprechen und mit dem vorgesehenen Prüfzeichen gekennzeichnet sein. Das Prüfzeichen für lichttechnische Einrichtungen besteht aus einer Wellenlinie, dem Kennbuchstaben „K“ und einer Nummer. Die Kennzeichnung ist auf manchen Lampen recht klein und befindet sich häufig auf der Rück- oder Unterseite.
Offizielle Quellen: § 22a StVZO und § 7 Fahrzeugteileverordnung (FzTV).
Was ist ein Nabendynamo?
Bei einem Nabendynamo findet die gesamte Stromerzeugung in der Vorderradnabe statt. Das hat mehrere Vorteile gegenüber den inzwischen weitgehend aus der Mode gekommenen Seitenläuferdynamos: Nabendynamos arbeiten unabhängig vom Wetter, leise und zuverlässig. Außerdem ist die Technik im Inneren der Nabe gut vor äußeren Einflüssen geschützt.
